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Für uns ein Muss - Forschung & Entwicklung

Menschen verändern sich. Und damit auch Ihre Schlafbedürfnisse und die Anforderungen an Matratzen und Positionierungshilfen. Gutachten unabhängiger Institute und Erfahrungsberichte zufriedener Kunden belegen die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte. Das basiert nicht auf Zufall.

Wir halten mit solchen Entwicklungen Schritt: In Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis werden unsere Produkte stetig weiterentwickelt. Beginnend mit der Grundlagenforschung zur druckentlastenden Wirkung verschiedener Schaumstoffe und Schaumstoffkombinationen mit der Technischen Universität Berlin bis hin zur Entwicklung neuer Positionierungs-/Lagerungshilfen mit der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen. Aus der Praxis für die Praxis.


2007 untersuchten wir im Rahmen einer einjährigen Grundlagenforschung mit der Technischen Universität Berlin die Verwendung von Matratzen zur Antidekubitusprophylaxe. Die Ergebnisse zeigten, dass die bisherige Standardhöhe der Matratzen von 12 cm nicht mehr den aktuellen Anforderungen, insbesondere aufgrund der Zunahme adipöser Menschen, entspricht. Höhere Matratzen bieten eine deutlich bessere Druckverteilung und einen größeren Liegekomfort – nicht nur für Adipöse.

Außerdem wurde, auch vor dem Hintergrund zunehmender Adipositas, deutlich, dass eine Randzonenverstärkung von 10 cm Breite eine bessere Unterstützung beim Aufstehen und beim Mobilisieren von Patienten oder Bewohnern bietet. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sind inzwischen in den Aufbau unserer Produkte eingeflossen.

Die in vielen Einrichtungen eingesetzten Hilfsmittel zur Positionierung bzw. Lagerung von Extremitäten entsprechen nicht mehr den hohen Anforderungen an die Dekubitusprophylaxe: Häufig werden Einmalkissen zur Positionsunterstützung verwendet. Sie sind jedoch zu voluminös oder zu dünn, lassen sich nicht in Form bringen bzw. halten. So liegen zum Beispiel Fersen, die vorbeugend frei gelagert wurden, schon kurze Zeit nach der Positionierung wieder auf.

2008 arbeiteten wir gemeinsam mit der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen an der Entwicklung neuer Positionierungs- bzw. Lagerungshilfen. Das Projekt wurde unter fachkompetenter Beratung von Frau Claudia Stork, Lehrerin für Pflegeberufe und Kinästhetik Trainerin, durchgeführt. Ziele waren: Die Entwicklung und Einführung neuer Positionierungs- bzw. Lagerungshilfsmittel mit viskoelastischem Schaumstoff, die Erarbeitung einheitlicher Positionierungs- bzw. Lagerungsstrategien auf den Stationen und die Erstellung von Leitlinien zur Positionsunterstützung.

Dadurch sollte die weitere Reduzierung der Dekubitusrate an den Extremitäten und damit die Verringerung der Kosten von Einmal-Kopfkissen, die oft zusätzlich zur Positionierung bzw. Lagerung eingesetzt wurden, erzielt werden. Neben Frau Stork beteiligten sich am Projekt Mitarbeiter verschiedener Stationen (Pflegekräfte, Ergo- und Physiotherapeuten), Mitarbeiter der Bettenzentrale (Aufbereitung der Produkte und Materialtests) und Patienten mit verschiedenen Krankheits- bzw. Verletzungsbildern.

Insgesamt wurden von den Projektteilnehmern fünf neue Hilfsmittel für die Lagerung und Positionsunterstützung von Extremitäten und eine Leitlinie mit Standard als Grundlage der einheitlichen Anwendung nach kinästhetischen Prinzipien entwickelt. Die Reaktion der Beteiligten fasst Frau Stork in Ausgabe 1/2007 von rezeptfrei, der Mitarbeiterzeitung der BG Unfallklinik Ludwigshafen, zusammen: "Viele der Patienten wollten die Testprodukte aufgrund der Druck reduzierenden Eigenschaften, die auch zu einer Schmerzreduzierung beitragen können, bis zu ihrer Entlassung nicht mehr abgeben."

"Die bisherigen Rückmeldungen zu den neuen Hilfsmitteln von unseren Patienten, Pflegekräften, aber auch von Seiten der Ergotherapie und Physiotherapie sind durchweg positiv."


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