Verunreinigtes TDI der Firma BASF

Sehr geehrte Kunden,

wie Sie vielleicht schon aus den Medien erfahren haben, ist bei der Produktion von TDI durch die Firma BASF SE in Ludwigshafen eine deutlich erhöhte Konzentration an Dichlorbenzol (DCB) festgestellt worden. Das belastete Produkt wurde in der Zeit zwischen dem 25. August und dem 29. September hergestellt. TDI (Toluoldiisocyanat) ist einer der Aussgangsstoffe für den Spezialkunstoff Polyurethan. Dieser Kunststoff wird zu einem großen Teil in der Möbelindustrie (elastische Schäume für Matratzen, Polsterung, usw.) sowie in der Automobilindustrie (Sitzpolster) verwendet.

Dichlorbenzol (DCB) ist eine organische Verbindung und kann Haut, Atemwege und Augen reizen und steht unter dem Verdacht, Krebs zu verursachen. Da die BASF einer der größten Hersteller von TDI ist und insgesamt ungefähr 2500 Tonnen des verunreinigten TDI‘s bei Schaumstoffherstellern verarbeitet wurden, sind leider sehr viele Schaumstoff verarbeitende Firmen davon betroffen.

Leider haben auch wir, die Firma Wulff Med Tec GmbH, fehlerhaftes Material geliefert bekommen.

Folgende Maßnahmen haben wir ergriffen:

Die Firma Wulff Med Tec hat sofort nach Bekanntwerden des Problems vorsorglich alle Auslieferungen gestoppt. Wir haben zudem alle Vorlieferanten kontaktiert und die genauen Produktions-Chargen erfragt, die betroffen sind. Aufgrund unserer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und 13485 pflegen wir eine lückenlose Chargendokumentation und haben die letzten Tage analysiert, bei welchen Aufträgen der verunreinigte Schaumstoff verarbeitet wurde.

Das Ergebnis unserer bis heute andauernden Recherchen stellt sich wie folgt dar:

  • Der größte Teil der Schaumstofflieferungen an uns ist einwandfrei, da wir viele Qualitäten verwenden, die mit dem Rohstoff MDI geschäumt werden.
  • Wir haben lediglich insgesamt 34 Blöcke verunreinigten Schaumstoffs geliefert bekommen.
    • Davon wurde ein Teil bei uns noch nicht verarbeitet und an unseren Vorlieferanten zurückgegeben.
    • Aus dem anderen Teil wurden bei uns Matratzen gefertigt, die allerdings größtenteils aufgrund unserer schnellen Reaktion noch nicht ausgeliefert wurden.

      Lediglich eine kleinere Menge an Matratzen wurde bereits ausgeliefert. Wir werden alle betroffenen Kunden anschreiben und die Matratzen kostenlos austauschen.

Wir bedauern die aktuelle Situation und hoffen auf Ihr Verständnis, dass es momentan bei einigen Aufträgen zu Lieferverzögerungen kommen kann. Wir werden auch alle von Verzögerungen betroffenen Kunden anschreiben und gemeinsam eine Lösung erarbeiten. Alle Kunden, die bis zum 20.10.2017 nicht von uns kontaktiert wurden, haben einwandfreie Ware von uns erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Heino Wulff
Geschäftsführer


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